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Marktöffnung für das Messwesen bringt Vorteile

Nach der Liberalisierung der Energielieferungen vor gut zehn Jahren ist nun auch der Markt für das Messwesen, also die Installation, der Betrieb und das Auslesen von Strom- und Gaszählern geöffnet worden. Damit können Unternehmen jetzt ohne großen Aufwand den Messstellenbetreiber wechseln. Insbesondere Filialisten und Unternehmen mit mehreren Verwaltungs- und Produktionsstandorten gehen mehr und mehr dazu über, ihre Zähler unternehmensweit von einem unabhängigen Dienstleister installieren, betreiben und auslesen zu lassen.

Unabhängige Messdienstleister liefern zuverlässig Daten

Ab einer bestimmten Verbrauchsmenge können theoretisch bereits heute fast alle in Unternehmen eingesetzten Zähler den Energieverbrauch genau messen und die Daten zeitnah versenden. Über das Internet oder Telefonleitungen lässt sich der sogenannte Lastgang, also der Strom- bzw. Gasverbrauch je Viertelstunde bzw. Stunde, durch den für die Messung zuständigen lokalen Netzbetreiber fernauslesen. Allerdings verursacht die Bereitstellung der Messdaten in der Praxis regelmäßig Probleme. „Unsere Erfahrung zeigt, dass die Mehrzahl der Netzbetreiber nur die Zähler auslesen können und mit den zusätzlichen Anforderungen des modernen Messwesens überfordert sind. Nicht eingehaltene Standards und veraltete Software zur Auslesung der Zähler, machen es gerade kleineren und mittleren Stadtwerken schwer, die Anforderungen Ihrer Unternehmenskunden hinsichtlich einer aktuellen und automatischen Bereitstellung der Messwerte zu erfüllen“, berichtet ISPEX-Vorstand Dr. Stefan Arnold. Die neuen Zähler und Auslesungssysteme arbeiten ebenso zuverlässig wie die bisherigen Lösungen und sind auch überwiegend günstiger als Messstellenbetrieb und Messung bei den örtlichen Netzbetreibern.

Gemessene Energiedaten perfekt weiterverarbeitet

Dennoch bleibt der Umgang mit den Verbrauchswerten problematisch. So sind sich die Energieexperten einig, dass nicht die Erhebung der Verbrauchsdaten, sondern vielmehr der sinnvolle und nutzbringende Umgang damit im Fokus stehen muss. Was jedoch auch den unabhängigen Messdienstleistern nahezu durchgängig fehlt, ist die Möglichkeit, die erhobenen Verbrauchsdaten sinnvoll aufzubereiten und den gewerblich und industriell tätigen Kunden in nutzbarer Form bereit zu stellen. Diese Lücke schließt das ispexEnergiekonto. „Damit geben wir Unternehmen ein Werkzeug an die Hand, um den Energieverbrauch und die daraus entstehenden Kosten auch über mehrere Standorte hinweg zu managen. Um die Verbrauchsdaten automatisch zu importieren setzen wir auf zuverlässige Partner für den Messstellenbetrieb, sind aber auch in der Lage, von anderen Quellen bereit gestellte Verbrauchswerte automatisch einzulesen und zu verarbeiten“, erläutert Arnold. Alle Informationen, die bislang mühsam aus Aktenordnern zusammengesammelt werden mussten, sind über solche Kombinationslösungen mit wenigen Mausklicks oder sogar über Apps für Tablets wie dem iPad zentral gesichert, online abrufbar und liegen dank der Kommunikation mit den intelligenten Zählern immer aktuell vor. Über eine direkte Schnittstelle kommuniziert das Energiekonto mit der Auktions- und Ausschreibungsplattform von ISPEX, auf welcher der festgestellte Energiebedarf bundesweit ausgeschrieben oder verauktioniert werden kann.

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