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Solaranlagen bleiben attraktive Anlageform
Weitere Kürzung der Solarstromförderung geplant. Gleichzeitig lassen niedrigere Rohstoffpreise und internationaler Wettbewerbsdruck Kosten für Solarmodule sinken. Vermietung von Dachflächen als Alternative zur Investition.
Bayreuth, 16.03.2010 – Nachdem zum Jahresbeginn die staatlichen Subventionen für Solaranlagen gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bereits um 9 Prozent gesunken sind, hat das Bundeskabinett vergangener Tage den Plänen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen zur weiteren Kürzung der Solarstromförderung zugestimmt. Grund für die Reduzierung ist der in der Vergangenheit stärker als erwartet gestiegene Zubau von Solaranlagen. Die staatlich garantierte Einspeisevergütung steigert die damit verbundenen Kosten für die Verbraucher immens und macht Solarstrom teuer. Für Dachanlagen sinkt die Vergütung den Angaben zufolge in diesem Jahr zusätzlich einmalig um 16 Prozent, bei Freiflächenanlagen um 11 Prozent. Auch der Eigenverbrauch von Solarstrom wird künftig stärker gefördert. Anlagen bis zu einer Größe von 800 Kilowatt gewinnen künftig acht statt drei Cent pro Kilowattstunde. Der Kabinettsbeschluss vom 3. März sieht vor, dass die Regelungen zum 1. Juli in Kraft treten.
Herstellung von Solarmodulen wird preiswerter
Klar, dass diese Entwicklung potenzielle Investoren zunächst verunsichert. Allerdings werden die Anlagen durch das schnelle Wachstum der Solarindustrie produktionsseitig im Lauf der Zeit deutlich günstiger. Das liegt zum einen an den deutlich gefallenen Preisen der erforderlichen Rohstoffe. Daneben sorgt der aufkommende internationale Wettbewerbsdruck unter den Solarmodulherstellern für einen weiteren Preisverfall. So können Investoren die durch die weitere Reduzierung der Einspeisevergütung verursachten Einschnitte bei der Anschaffung der Solaranlage wettmachen und immer noch eine Rendite erwirtschaften, die viele herkömmliche Anlageformen weit übertrifft.
Vermieten statt investieren: Unverbindliche Ertragskalkulation schätzt Potenzial ab
Wer nicht selbst in Solarstrom investieren aber trotzdem davon profitieren will, kann seine ungenutzte, mindestens 800 Quadratmeter große Dachfläche für den Aufbau einer Solarstromanlage vermieten. Interessierte haben die Möglichkeit, die Höhe der zu erwartenden Einnahmen unverbindlich und kostenfrei durch den Energiedienstleister ISPEX, der dabei eng mit der renommierten solarhybrid AG zusammenarbeitet, schätzen zu lassen.


ISPEX AG 2012