AgNes: Konsultation Orientierungspunkte Einspeiser

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat Orientierungspunkte zur möglichen Beteiligung von Stromerzeugern an den Netzkosten veröffentlicht. Das Papier „Einspeiseentgelte: Orientierungspunkte der BNetzA“ ist Teil des Festlegungsverfahrens zur künftigen Netzentgeltsystematik (AgNes) und dient als Grundlage für einen Expertenaustausch sowie eine öffentliche Konsultation.

Nach aktuellem Stand der Überlegungen tendiert die Behörde dazu, Einspeiser künftig stärker an der Finanzierung der Netzinfrastruktur zu beteiligen. Diskutiert werden insbesondere Kapazitätsentgelte für Erzeugungsanlagen sowie dynamische Netzentgeltkomponenten, die Anreize für netzdienliches Verhalten – etwa bei Netzengpässen – setzen sollen. Die Einführung solcher Instrumente wird frühestens ab 2029 für möglich gehalten.

Ergänzend prüft die Bundesnetzagentur auch die Einführung von Baukostenzuschüssen für neue Einspeiseanlagen, um eine effizientere Dimensionierung von Netzanschlüssen zu erreichen. Gleichzeitig wird die Frage eines möglichen Vertrauensschutzes für Bestandsanlagen diskutiert, insbesondere für Projekte, die im Rahmen von Ausschreibungen realisiert wurden.

Stellungnahmen zu den veröffentlichten Orientierungspunkten können bis zum 27. März 2026 (Eingang) per E-Mail übermittelt werden.

>> Einspeiseentgelte: Orientierungspunkte der BNetzA (PDF)

>> Verfahren zur Festlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) [GBK-25-01-1#3]

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