Netzentgelte: Weg für Verringerung 2026 frei
Von ISPEX am 24. Nov 2025
Der Bundesrat hat am 21.11.2025 keinen Einspruch gegen das Gesetz für einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten für das Jahr 2026 erhoben. Damit ist der Weg für niedrigere Netzentgelte 2026 geebnet. Der Bundestag hatte am 13.11.2025 dem „Entwurf eines Gesetzes für einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten für das Jahr 2026“ der Bundesregierung (BT-Drs. 21/1863, 21/2472, 21/2669 Nr. 27) in der vom Ausschuss für Wirtschaft und Energie geänderten Fassung (BT-Drs. 21/2754) angenommen.
Der Gesetzesbeschluss wird nun dem Bundespräsidenten zur Ausfertigung vorgelegt.
Die Übertragungsnetzbetreiber hatten bereits am 1.10.2025 die vorläufigen Übertragungsnetzentgelte unter Einberechnung des Bundeszuschusses veröffentlicht. Durch die 6,5 Milliarden Euro wird das durchschnittliche Netzentgelt auf Höchst- und Umspannungsebene im kommenden Jahr um 57 Prozent sinken, von aktuell 6,65 ct/kWh auf 2,86 ct/kWh. Laut gemeinsamer Pressemitteilung der Übertragungsnetzbetreiber muss bis zum 5.12.2025 Rechtssicherheit bestehen, um die Senkung durchzuführen.
>> TOP 81 der 1059. Sitzung des Bundesrates
>> ÜNB: Vorläufige Übertragungsnetzentgelte 2026
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