Neues Förderpaket 2019

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bündelt 2019 diverse Förderprogramm und legt das „Investitionsprogramm – Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien (IEPEE)“ auf. Laut BMWi sei das Programm bewusst technologieoffenen und branchenübergreifend ausgelegt. Die Förderung erfolge wahlweise als direkter Zuschuss oder als Tilgungszuschuss, womit die unterschiedlichen Finanzierungsbedürfnisse von Unternehmen Berücksichtigung fänden.

Es sollen drei verschiedene Förderinstrumente zur Verfügung stehen. Zu einen besteht die Projektförderung als Zuschuss mit einer vorgegebenen Förderquote von bis 40%. Zum anderen ist die Finanzierung über einen zinsgünstigen Kredit mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 40% vorgesehen. Die dritte Variante stellt die wettbewerbliche Förderung von Effizienzmaßnahmen mit einer flexiblen Förderquote von bis zu 80% dar. Dieser „Wettbewerb Energieeffizienz“ kennt keine festgelegte Förderquote. Die Festlegung erfolgt durch den Antragsteller. Die Quote der förderfähigen Kosten wird anhand der CO2-Einsparung ermittelt. Diese kann bis zu 80% betragen und ist durch das Verhältnis aus der beantragten Förderung und der CO2-Einsparung begrenzt, welches einen Wert von 500 €/t CO2 nicht überschreiten darf. Den Zuschlag erhalten Projekte mit der besten Fördereffizienz.

Im IEPPE gehen das Abwärmeprogramm, das Förderprogramm hocheffiziente Querschnittstechnologien, Teile des Markt-Anreiz-Programms (MAP), Energiemanagementsysteme (EnMS), das Programm Klimaschonende Produktionsprozesse und STEP up! auf.

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